Zwischenbilanzveranstaltung des Modellprojekts

am 16. März 2018
von 9:00 – 12:30 Uhr
im Wissenschafts- und Technologiezentrum (WTZ)
Im Zukunftspark 10, 74076 Heilbronn

Herzliche Einladung!

Projektteilnehmerin

„Das Modellprojekt stellt eine enorme Erleichterung im Alltag dar.

Durch eure Unterstützung kann ich weiterhin meinem Job gerecht werden (den ich wirklich mit Freude mache) und was noch wichtiger ist, ich habe auch mehr Zeit für meine Kinder.“

Wir unterstützen Sie
bei der Vereinbarkeit
von Familie und Beruf

Projektteilnehmerin

„Gestern hatte ich einen Beratungstermin.
Es war toll.
Die Beraterin ging die Sache mit Kompetenz an, aber auch mit Einfühlungsvermögen und Verständnis.“
Sie sind hier: Modellprojekt

Modellprojekt

 

Die Anforderungen der Arbeitswelt lassen sich nicht immer mit den eigenen Ansprüchen an die familiären Aufgaben und die Hausarbeit in Einklang bringen.

Um Beruf und Familienaufgaben bestmöglich unter einen Hut zu bringen, arbeiten viele Frauen und Männer häufig in Teilzeit, obwohl sie gerne ihre berufliche und damit auch finanzielle Situation durch einen möglichst vollzeitnahen Job verbessern wollen.

Das Modellprojekt wird gefördert von: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und dem Diakonischen Werk Württemberg.

 
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Projektziel

Mit dem Modellprojekt „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ werden Berufstätige, Wiedereinsteigende und Arbeitslose bei der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Haushalt unterstützt.

 

Die Unterstützung erfolgt als finanzieller Zuschuss in Form eines Gutscheins für die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen. Haushaltsnahe Dienstleistungen sind beispielsweise Tätigkeiten aus den Bereichen der Hauswirtschaft wie Reinigen, Kochen, Bügeln sowie Gartenpflege.

 

Durch das Modellprojekt ist es möglich, das Arbeitszeitvolumen zu erhöhen oder beizubehalten. Dadurch können sich beispielsweise Möglichkeiten im beruflichen Fortkommen eröffnen. Zudem stärkt dies die eigenständige Existenzsicherung und vermindert das Risiko von Altersarmut.

 

Was sind haushaltsnahe Dienstleistungen

Haushaltsnahe Dienstleistungen (HHDL) sind kleine und niedrigschwellige Hilfen im Alltag, die das Leben von vielen Erwerbstätigen, Familien, Alleinerziehenden und älteren Menschen erleichtern. Es ist eine Tätigkeit, die gewöhnlich durch Mitglieder des Privathaushalts erledigt wird und für die stattdessen eine Dienstleistungsagentur in Anspruch genommen wird.

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind beispielsweise Tätigkeiten aus den Bereichen der Hauswirtschaft wie Reinigen, Kochen, Bügeln sowie Gartenpflege.

Die haushaltsnahe Dienstleistung erfolgt durch professionelles Personal, das nicht nur sozialversicherungspflichtig beschäftigt, sondern auch haftpflicht- und unfallversichert ist.

Im Krankheits- oder Urlaubsfall des Dienstleisters wird ein adäquater Ersatz gestellt, so dass ein geplanter Tagesablauf zu jeder Zeit gewährleistet ist.

 

Die Gutscheine für haushaltsnahe Dienstleistungen können nur bei einem am Modellprojekt teilnehmenden Dienstleistungsunternehmen eingelöst werden.

 

Arbeiten im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen

Aktuelle Situation in Deutschland

 

Die haushaltsnahe Dienstleistung im Rahmen des Modellprojektes erfolgt in der Regel durch Mitglieder des Privathaushaltes selber. Wird diese Tätigkeit durch Haushaltshilfen gegen Entlohnung erbracht, erfolgt diese fast ausschließlich in Schwarzarbeit oder auf Minijobbasis. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellte fest, dass zwar ca. 3,6 Mio. Haushalte in Deutschland eine Haushaltshilfe beschäftigen, aber nur 1,3 % in einem abgesicherten (sozialversicherungspflichtigen) Beschäftigungsverhältnis stehen. Der Großteil, über 72 %, ist in Schwarzarbeit tätig.

 

Folgen der Schwarzarbeit sind fehlende Absicherung bei Arbeitslosigkeit, im Alter oder Krankheits-/Pflegefall sowie bei Unfall, da keine Beiträge in die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung gezahlt werden.

 

Auf der Arbeitgeberseite führt die Schwarzarbeit zur Wettbewerbsverzerrung. Betriebe, die ihr Personal im Bereich Hauswirtschaft sozialversicherungspflichtig beschäftigen, können gegen die Schwarzmarktpreise nicht konkurrieren.

 

Haushaltsnahe Dienstleistungen gelten zudem als „Allerweltsqualifikation“, vermeintlich ist jede Frau und jeder Mann ohne Qualifizierung (Ausbildung) in der Lage zu putzen, zu waschen oder den Garten zu pflegen. Die Tätigkeit als solche verliert an Wertschätzung. Dies führt auch dazu, dass die Zahlungsbereitschaft sinkt. Gleichzeitig sind die Ansprüche eines Privathaushaltes an die Art und Weise der Haushaltsreinigung sehr hoch.  Umso wichtiger ist die Förderung eines professionellen, verlässlichen Standards.

 

Pressemitteilungen

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Weitere Informationen

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